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Ein gutes Bankrollmanagement ist wesentlicher Eckpfeiler einer erfolgreichen Strategie im Daily Fantasy Sports und wird leider viel zu oft unterschätz. Besonders Anfänger tendieren dazu recht unbedacht hohe Anteile für nur wenige Partien zu investieren, aber grade dabei kommt zu der fehlenden Erfahrung im Spiel eben auch noch, dass auch der beste DFS Profi mal eine schlechte Phase hat. Daily Fantasy Sports kann nur auf größere Zeiträume Erfolge bringen, wenn strikt ein gutes Bankrollmanagement eingehalten wird.

Unterschied DFS Bankrollmanagment zu Poker und Sportwetten

Das Daily Fantasy Sports Bankrollmanagement unterscheidet sich vom Bankrollmanagement von Poker oder Sportwetten. Wenn Beispielsweise ein Pokerspieler an 10 verschiedenen Turnieren teilnimmt, sind die Chancen bei jedem einzelnen immer wieder neu verteilt. Auch wenn im Sportwettbereich auf 10 verschiedene Spiele gesetzt wird, sind bei jeder Partie die Chancen neu verteilt. Spielt man jedoch mit nur einem Daily Fantasy Sports Line-Up mehrere Turniere, besteht die Gefahr, dass sich eine schlechte Performance oder Verletzung auf den ganzen Spieltag auswirkt. Auch bei mehreren Line-Ups, die meist um einige wenige Spieler aufgebaut sind, kann ein Spieltag zum total Ausfall werden.

Im Daily Fantasy Sports sollte also weniger Prozent des Bankrolls als bei Poker und Sportwetten veranschlagt werden. In Turnieren mit vielen Teilnehmern (GPPS), die ein höheres Risiko mit sich bringen, da es nur wenige bezahlte Gewinnplätze im Vergleich zur Größe des Teilnehmerfeldes gibt. Wenn man in jedes Turnier mit jeweils einzigartigen Line-Ups startet erhöht sich der Anteil des Bankrolls, den man pro Tag riskieren sollte in Richtung Poker / Sportwetten. Da dies aber selten vorkommt beziehen wir uns im folgendem nicht auf diese Strategie.

Wieviel Prozent pro Spieltag?

Es hat sich als Standard erwiesen, dass sich die Line-Ups eines DFS Spielers im Allgemeinen um einige wenige Spieler herum aufbauen. Im Schnitt wirkt sich ein Total-Ausfall eines Spielers auf 50% der antretenden Line-Ups aus, damit auch klar negativ auf den Spieltag. Es lohnt sich nicht das Bankrollmanagement ständig anhand der Einzigartigkeit anhand der gewählten Line-Ups ständig anzupassen, ein fester Satz ist praktikabel.

Cash Games

Einen wichtigen Faktor gilt es allerdings zu beachten, welchen Anteil haben Cash-Games und Turniere (GPPS). Cash-Games beinhalten dabei z.B. Head to Head Spiele, Double-Ups und Triple-Ups, also 33 % oder sogar 50% der Teilnehmer werden auch in die Gewinnränge gelangen. Sollte man nur diese Turniere spielen, empfiehlt es sich nicht mehr als 10% des Bankroll an einem Spieltag zu investieren.

GPPs

Bei großen Turnieren (GPPs) ist das Risiko die Ränge im Gewinn zu verpassen ungleich höher, maximal 30% der Teilnehmer werden ausgezahlt, normalerweise aber eher 10% oder noch weniger. Ist dann das Teilnehmerfeld auch noch riesig, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf den Gewinn weiter. Mehr als 2,5% des Bankroll sollten pro Spieltag nicht investiert werden.

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